II: BwR / WR

 

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Wahlpflichtfächergruppe II – Ausbildungsrichtung mit Schwerpunkten im wirtschaft-lichen Bereich

IndustrieIn diesem Zweig der Realschule können die SchülerInnen solide Grundlagen für kaufmän-nische Berufe bzw. den kaufmännischen Zweig der Fachoberschule (FOS) erwerben.

Profilfach ist Betriebswirtschaftslehre/Rech-nungswesen (BwR). In diesem Fach werden wirtschaftliche Abläufe in einem Unternehmen zahlenmäßig erfasst und übersichtlich dargestellt (Geschäftsbuchführung, Kosten- und Leistungs-rechnung). Es wird in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet und ist eines der vier Abschlussprüfungsfächer.

Ajusticia-904364_640uch das Fach Wirtschafts- und Rechtslehre wird in diesem Zweig vertieft unterrichtet. Es beginnt daher ein Jahr früher als in allen anderen Ausbildungsrichtungen (Jahrgangsstufen 8 und 9: jeweils 2 Wochenstunden) und vermittelt Einblicke in die Grundlagen der deutschen Rechtsordnung und unseres Wirtschaftssystems.


Ziel der wirtschaftlichen Ausrichtung in diesem Zweig ist es, eine fundierte   für die Ausbildung in allen kaufmännischen Berufen in Büro und Verwaltung anzubieten. Auch für eine spätere Selbstständigkeit, z. B. als Meister, können wichtige wirtschaftliche Inhalte erlernt werden. Ein wertvoller Baustein ist BwR zudem für diejenigen SchülerInnen, die später eventuell die FOS oder BOS (Berufsoberschule) in kaufmännischer Richtung anstreben oder gar ein wirtschaftliches Fach studieren wollen.


Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten im Fach BwR sind vor allem:

  • die Fähigkeit logische Strukturen erfassen zu können
    (wichtig z. B. für das Aufstellen eines Buchungssatzes und Konteneinträge),
  • Spass am Umgang mit Zahlen und mathematische Grundkenntnisse (z. B. Prozentrechnen),
  • Konzentrationsfähigkeit (z. B. beim Durchführen eines Geschäftsgangs mit Kontenarbeit),
  • strukturiertes und sauberes Arbeiten, sowie
  • eine relativ hohe Lern- und Übungsbereitschaft                                                                                 (z. B. das Auswendiglernen des Bilanzaufbaus und von Kalkulationsschemata und das Üben von bereits Gelerntem anhand von Fällen aus dem Geschäftsleben).